Rohkost Nachos

Knusprige Rohkost-Nachos. Was tun, wenn dir das Gefühl von Knabberei zum Salat fehlt? Oder wenn dir auffällt, dass du in der Umstellung zur Rohkost nicht nur Zutaten vermisst, sondern auch das Knirschen zwischen den Zähnen?

Diese Nachos schmecken nicht wie ein Kompromiss. Sie sind kross, würzig, mit einem Hauch Mexiko. Mais und Goldleinsamen geben Substanz, halten lange satt, und die Cracker selbst halten ewig im luftdichten Glas. Perfekt zum Vorbereiten für eine ganze Woche.

Bei mir landen sie selten klassisch vor dem Fernseher. Eher als kleines Extra zu einem schönen Salat. Plötzlich ist da das Gefühl eines Mehrkomponenten-Essens. Und das macht in der Umstellung auf Rohkost oft den Unterschied: nicht nur die Zutaten, auch die Esskultur darf mit.

Mit mexikanischen Dips wie Salsa Verde und Salsa Mexicana werden die Nachos zu einem kleinen Festessen.

Rohkost Nachos 1

Nachos

von NaturkraftPur
Knusprige Rohkost-Nachos aus Maiskörnern, Goldleinsamen und Paprika. Mexikanisch gewürzt mit Chili und Kreuzkümmel. Im Dörrgerät getrocknet, ohne Backen.
Vorbereitung: 2 Stunden
Zubereitung: 20 Minuten
Dörrzeit: 16 Stunden
Gesamt: 18 Stunden 20 Minuten
30 Stücke

Zutaten
 

  • 500 g Maiskörner - *, tiefgefroren
  • 250 g Goldleinsamen
  • 1 Paprika - gelb
  • 1/2-1 TL Chilipulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz - oder je nach Geschmack

Zubereitung
 

  • 500 g Maiskörner vollständig auftauen und gut abgiessen.
  • Den aufgetauten Mais zusammen mit der 1 Paprika im Hochleistungsmixer zu einer konsistenten Masse pürieren.
  • Mit 1/2-1 TL Chilipulver, 1 TL Kreuzkümmel und 1 TL Salz würzen, abschmecken und in eine Schüssel umfüllen.
  • 250 g Goldleinsamen gleichmässig unter die Masse rühren. Den Teig etwa 1 Stunde quellen lassen.
  • Den Teig dünn auf 2 bis 3 Bleche des Dörrgeräts ausstreichen, die mit Dörrfolie oder Backpapier ausgelegt sind.
  • Mit einem Messer in Dreiecke schneiden.
  • Im Dörrgerät bei 42 Grad vollständig trocknen, bis die Nachos schön knusprig werden. Je nach Dicke des Teigs dauert das bis zu 20 Stunden.

Notizen

Tipp: Den Teig nach einigen Stunden im Dörrgerät einmal wenden. Dann werden sie schneller knusprig.
*Tiefgefrorener Mais aus biologischem Anbau (z.B. Demeter) ist die beste Wahl, um genmodifizierte Sorten zu vermeiden.
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Kommentare

19 Kommentare

  1. Pingback: Rohkost-Nachos
  2. Schmecken genial gut. Ich bewahre die übrigens in einer Tupperdose auf, ohne Deckel, nur mit einem Tuch drüber. So bleiben sie schön knusprig. Ich hab sie heute mit dem Avocado „Eier“ Salat von Nordisch Roh gegessen – ein Traum. Ich stauner immer wieder über die tollen Rezepte und die Hammer-Geschmacksmomente hier. Danke!

  3. Huhu ihr Beiden ;-),
    ersteinmal möchte ich mich für euren tollen Blog bedanken. Ich lese schon einige Zeit mit (auch auf fb ) und habe schon einiges ausprobiert. Alles wirklich superlecker. 🙂
    Am Wochenende habe ich mal eure Nachos gemacht und muss sagen…….ich bin begeistert. Der Geschmack ist einfach nur sensationell, man schmeckt den Mais und die Paprika so richtig raus. Da kommt wirklich nichts gekauftes ran. Vielen Dank also auch für dieses Rezept.
    Nun habe ich dazu aber auch eine Frage. Funktioniert das auch, wenn die Leinsamen gemahlen werden? Ich würde die Nachos auch gern für meine Freundin machen, die darf aber solche Sachen wie Leinsamen oder Sesam und was es da sonst noch so gibt, nur geschrotet oder besser noch gemahlen essen.
    Lg Irina 🙂

    1. Hey Irina! Danke für dein Kommentar, wir freuen uns, dass du uns und unsereb Blog verfolgst! 🙂 🙂
      Das Rezept funktioniert ganz sicher auch mit gemahlenen/geschroteten Leinsamen, denn ihre Fähikeit, Wasser zu binden, verlieren die Leinsamen dadurch nicht. Es kann sein, dass sich Geschmack und Konsistenz etwas verändern, aber ein sehr großer Unterschied wird das nicht sein.

      Wir wünschen dir noch ganz viel Freude mit unseren Rezepten und überhaupt! 😉

      Liebe Grüße,
      Ute

  4. Hallo Ute und Achim!
    Pinterest hat mich hier vorbeigeschickt und ich bin ganz froh darüber! Vielen Dank für dieses schöne Rezept, ich habe es gleich wietergepinnt und sehe mich hier noch weiter um…Ihr habt tolle Sachen!
    Alles Liebe
    Veronika

  5. Sieht total lecker aus. So langsam denke ich darüber nach, mir auch einen Dörrofen zu kaufen. Im Backofen, wäre das wahrscheinlich Energieverschwendung.

    1. Hey Anja!

      Das war letzlich auch unser Argument für einen Dörrofen. Und wir sind sehr glücklich darüber, da man so viele tolle Möglichkeiten hat und gerade wenn man die Rohkost wirklich als Lebensprojekt begreift (so wie wir), dann lohnt es sich einfach! 🙂
      Wir haben uns gleich ein sehr gutes Gerät geleistet und haben die Entscheidung keine Sekunde bereut. Ich kenne viele, die sich zunächst ein billiges Gerät gekauft haben und sehr unzufrieden waren. Aber die Entscheidung hängt natürlich von vielen persönlichen Faktoren ab!

      http://www.perfektegesundheit.de/shop/product_info.php?products_id=1793

      Liebe Grüße!
      Ute

  6. Sind TK-Produkte denn Rohkost-Qualität? Oder kann man sagen, dass es konventionelles TK-Gemüse zwar nicht ist, aber Demeter-Qualität TK-Gemüse/Obst ist zur Not in Ordnung? (Und eine weitere Frage: Falls man nicht so der Mais-Fan ist oder auf Nummer Sicher gehen möchte bezüglich Genveränderung – Was könnte man anstatt Mais nehmen? Wäre ja auch einmal ein Experiment Tortilla-Chips* aus etwas anderem zu fertigen!)

    Gruß, Denise

    *dreieckige Chips zum dippen = Tortilla-Chips, große Schalen aus Mais, die man befüllt = Nachos 😉

    1. Hallo Denise,

      TK-Ware ist ja nicht gleich TK-Ware. Sie kann immer dann als roh bezeichnet werden, wenn sie vor dem Einfrieren nicht gekocht oder anders verarbeitet wurde. Das Naturprodukt ist die bessere Wahl, keine Frage, jedoch in unseren Gefilden nicht immer verfügbar. Es gibt Rohköstler, die keine gefrorenen Produkte essen, die allermeisten, die wir kennen, tun dies schon, zumindest hin und wieder. Es ist eben eine tolle Möglichkeit der Haltbarmachung, ohne dass wertvolle Vitalstoffe verloren gehen. So frieren wir z.B. auch Beeren aus unserem Garten im Sommer ein, um von ihnen auch im Winter profitieren zu können. Auch lieben wir Rohkost-Eis, das ohne Einfrieren nicht machbar wäre.

      Klar kannst du auch anderes Gemüse verwenden, z.B. Paprika. Dann hast du eben Cracker oder eben Paprika-Nachos! Wobei du die deiner Definition zufolge ja nicht so nennen dürftest, da ja das Mais schon essentieller Bestandteil ist! 😉

      Liebe Grüße,
      Ute von Nordisch Roh

  7. Danke für die tolle Rezeptidee.
    Ich werde es mal ausprobieren, allerdings mit getrockneten Maiskörnern, die ich dann zu Mehl mahle…..

    1. Das ist auch eine gute Idee! Da braucht man dann wahrscheinlich noch etwas Wasser, damit die Leinsamen etwas zu Quellen haben und das Ganze schön zusammenhält!

    1. Eigentlich kann man alle Rezepte aus dem Dörrgerät auch im Backofen machen. Den stellt man auf die niedrigste Temperatur und lässt die Tür einen Spalt offen, damit die Flüssigkeit entweichen kann. Wenn einem die Rohkostqualität nicht so wichtig ist, kann man es natürlich auch bei höheren Temperaturen versuchen, dann geht es schneller. 🙂

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